Projekt Zivilcourage

Im QM-Gebiet gibt es schwerwiegende Probleme mit Mobbing, Rassismus und Cybermobbing bei Kindern und Jugendlichen. Die Förderung von Engagement und einer lebendigen Willkommenskultur soll dazu beitragen, Gewalt – ob physisch oder psychisch – unter Kindern und Jugendlichen einzudämmen. 

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Netzwerks von Schulen und Einrichtungen zur Förderung von Zivilcourage. Dazu werden in Grund- und Oberschulen sowie Jugendfreizeit-Einrichtungen Veranstaltungen zum Thema angeboten. Am Sartre-Gymnasium liefen im Rahmen des Projekts verschiedene Workshops zu Gewaltprävention und Teambuilding. Der bundesweite Vorlesetag 2024 wurde genutzt, um das Thema an der Beatrix-Potter-Grundschule zur Diskussion zu stellen. 223 Kinder nahmen an diesem Angebot teil. Im Familienhaus Kastanie wurde im Oktober 2024 ein Lernstudio eingerichtet. Im Jugendclub Tresor startete 2025 eine Streitschlichter-Ausbildung.

Die Sommerfeste auf den Terrassen der Alten Hellersdorfer Straße 2024 und 2025 trugen ebenfalls zur besseren Vernetzung und zur Förderung des Engagements im Quartier bei. Zukünftig sollen weitere Schulen, wie die Jean-Piaget- und die Ernst-Haeckel-Oberschule, sowie weitere Jugendfreizeiteinrichtungen einbezogen werden. In Planung sind weiterhin Workshop-Angebote in Bibliotheken. Der Fokus liegt auf besonders engagierten Akteuren im Kiez. Das Projekt-Team nimmt an den Berliner Freiwilligentagen im September 2025 und erneut am bundesweiten Vorlesetag im November 2025 teil.

Projektträger  ist SCHLAUFUCHS BERLIN e.V.

Das Projekt läuft seit 2023 und endet 2025.