16. September 2026

Gemeinsam für Vielfalt und gute Nachbarschaften

Das Demokratiefest „Schöner Leben ohne Nazis“ (SLON) hat am 5. September zahlreiche Menschen vor die Tore des Kienbergparks gelockt. Mehr als 70 Einrichtungen, Initiativen, Projekte und weitere Akteurinnen und Akteure gestalteten einen Nachmittag und Abend voller Begegnungen, Informationen, Mitmachangebote und Musik. Mit dabei waren auch die drei Hellersdorfer Quartiersmanagements mit einem gemeinsamen Stand.

Zum 19. Mal fand das inzwischen fest im Bezirk etablierte Demokratiefest „Schöner Leben ohne Nazis“ (SLON) statt – aufgrund der Umgestaltung des Alice-Salomon-Platzes in diesem Jahr erstmals vor den Toren des Kienbergparks. Organisiert wurde das Fest vom Roten Baum Berlin im Auftrag des Bündnisses für Demokratie und Toleranz Marzahn-Hellersdorf. Zahlreiche Engagierte aus dem Bezirk luden an ihren Ständen zum Kennenlernen, Mitmachen und Austausch ein. Neben Informationsangeboten gab es unter anderem eine Hüpfburg, Siebdruck, Graffiti sowie Spiel-, Bastel- und Kreativangebote.

Infostand mit vielen Interessierten

Der Stand der drei QMs auf dem Demokratiefest am Kienbergpark (Foto: J. Krischan)

Einen gemeinsamen Stand gestalteten die Teams der drei Hellersdorfer QM-Gebiete Alte Hellersdorfer Straße, Boulevard Kastanienallee und Hellersdorfer Promenade. Dort war vor allem die Meinung der Bewohnerinnen und Bewohner gefragt: „Was würdest du mit 1.000 Euro für deinen Kiez tun?“ lautete die Frage. Dabei kamen ganz unterschiedliche Ideen zusammen, vor allem für gemeinsame Aktivitäten und gutes Miteinander in den Nachbarschaften. Besucherinnen und Besucher konnten sich zudem über die Arbeit der QM-Teams informieren und erfahren, wie sie sich selbst an Projekten beteiligen und im Quartier mitwirken können. Zum Mitnehmen gab es das „Klugscheißer-Toilettenpapier“ mit demokratiefreundlichen Sprüchen und Fakten, unter anderem von Sarah Bosetti und Marc-Uwe Kling, sowie Informationsmaterialienüber Angebote in den Quartieren. Daneben waren zahlreiche Einrichtungen, Träger und Initiativen aus den Quartieren vertreten – darunter der Caritasverband und Babel e. V. mit dem Haus Babylon. Sie alle machten das vielfältige Engagement für gelingende Nachbarschaften und sozialen Zusammenhalt im Bezirk sichtbar. 

Auch politische Bildung, Beteiligung und die bevorstehenden Wahlen in Berlin gehörten zum Fest. Beim Wahl-O-Mat der Berliner Landeszentrale für politische Bildung konnten Besucherinnen und Besucher ihre Positionen zu verschiedenen politischen Themen mit Klebepunkten auf Charts vermerken und anschließend erfahren, in welchem

Viele Menschen am Stand "Kiosk of Solidarity"

Foto: J. Krischan

Maß diese mit den Programmen der zur Wahl in Berlin antretenden politischen Parteien übereinstimmen.

Auf der Bühne sorgten unter anderem die Marzahner Promenaden-Mischung, die ukrainische Folkloregruppe Potpourri sowie Suli Puschban und die Kapelle der guten Hoffnung für Unterhaltung. Bis 22 Uhr wurde gemeinsam am Kienbergpark gefeiert und auf diese Weise ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Toleranz und ein gutes Miteinander in Marzahn-Hellersdorf gesetzt.

Den gesamten Text von Julian Krischan und weitere Fotos finden Sie auf der Website des Queartiersmanagements Hellersdorfer Promenade.